#75 Ich bin Psychologe und diese 5 Fehler habe ich trotzdem gemacht
Shownotes
🎙️ #75 - Fünf Momente aus meinem Berufsalltag, die mich mehr gelehrt haben als jedes Lehrbuch – ehrlich, unbequem, persönlich. Diesmal stehe ich selbst im Mittelpunkt.
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00:00:03: Yo, herzlich willkommen zu einer weiteren Folge von zehn Minuten für fundamentaler Gesundheit heute mit einer ganz besonderen Folge und zwar aus zwei Gründen.
00:00:12: Zum einen ist es die letzte Folge vor der großen Sommerpause.
00:00:16: also vier Wochen werde ich jetzt weg sein und in diesen vier Wochen wird es keine weiteren Folgen geben.
00:00:22: einfach aus dem Grund weil mal abschalten möchte und weil ich ja allen anderen, vor allem an den ganzen Chienten immer wieder predige dass sie selbst versorglich sein sollen und Pause machen soll im Urlaub.
00:00:32: Und dann sollte ich mich auch selber dran halten!
00:00:36: Und der zweite Grund warum diese Folge eine ganz besondere ist es wird heute ein bisschen mehr um mich gehen und zwar meinen Learnings aus meiner psychologischen Tätigkeit Und ich glaube das kann aber auch für dich ganz interessant sein, auch wenn es um nicht geht.
00:00:54: Denn in allen Jahren, denen ich psychologisch tätig war habe ich immer wieder versucht bei den Klienten was mitzugeben sie zu begleiten und sich da zu seien mit ihm eine gewisse Entwicklungsschritte durchzumachen.
00:01:06: Und was ich dabei selber oft so ein bisschen nicht auf dem Schirm hatte, war dass ich mich selbst dabei auch weiterentwickelt habe!
00:01:12: Ich hab' ein paar richtig richtige Learnings mit meinen Klienten zusammen gemacht und die würde ich dir gern näher bringen.
00:01:19: vielleicht ist ja für dich ein oder zwei Learnings dabei wo du sagst Ja das könnte auch auf mich zu treffen.
00:01:27: Deswegen heute keine Studie kein Hack, kein Cliffhanger nur fünf Momente die mich zu den Psychologen, zu dem Menschen gemacht haben.
00:01:35: Der ich im Moment bin.
00:01:38: Ja wer weiß vielleicht ändert mich auch noch ein bisschen weiter aber im Moment ist genau derjenige und folgende fünf Situationen waren dafür unter anderem verantwortlich.
00:01:48: also fangen wir an mit alle ersten Situationen.
00:01:51: das war eine Anfangszeit von meiner beruflichen Laufbahn.
00:01:55: Ich war gerade frisch aus der Uni raus hatte in einer psychosomatischen Klinik angefangen.
00:02:01: Dort lieb ich auch relativ lange, aber da war ich eben alle ganz am Anfang.
00:02:05: Und ich weiß noch... Ich hole ziemlich schnell ins kalte Wasser geschmissen.
00:02:08: Es gab irgendwie... Ich glaube irgendjemand war krank, ich musste vertreten und schon nach vier bis fünf Tagen musste ich meine erste Gruppentherapie-Sitzung alleine leiten.
00:02:18: Ich hatte null Ahnung wieso das funktioniert.
00:02:25: Dann ging es los!
00:02:26: Ich habe mich vorgestellt.
00:02:27: ja hallo mein Name ist Alexander Witt Ich bin Psychologe.
00:02:31: Ich habe an der LMU studiert, ich bin für rund zwanzig Jahre ... Fünfundzwanzig!
00:02:35: Ja, Sie könnten ja mein Sohn sein.
00:02:37: Wie wollen sie mich denn verstehen?
00:02:39: Wie wollen Sie mich dann therapieren?
00:02:40: Das geht doch nie was... Das war der Kommentar von einer Patientin, die in dieser Gruppe saß und die anderen haben sich so ein bisschen auf den Anstecken lassen.
00:02:50: Und somit war meine erste Gruppensitzung ein totaler Reihenfall weil es nur darum ging wie jung ich bin und ob das Sinn macht hier zu sitzen und ob ich denen überhaupt weiterhelfen kann.
00:03:02: Und ich hab dann so ein bisschen gebraucht um das ganze wieder einzufangen und es hat einige wochen, ich glaube auch wohnte gebrauchte.
00:03:09: Um dann da wieder halbwegs einen gewissen standing mir zu erarbeiten.
00:03:14: Mein großes lerning an dieser stelle war hey alex trag dein herz nicht immer auf der zungen.
00:03:21: also ich bin jemand der ehrlich ist der sehr ehrlich ist.
00:03:25: Manchmal ist zur ehrlichkeit nicht gut.
00:03:28: hätte ich nichts gesagt wäre wahrscheinlich gar nichts passiert.
00:03:32: Natürlich hätten die mir angesehen, dass ich jetzt nicht fünfundsechzig bin und einen grauen Rauschebart habe und Weise bin – das war klar!
00:03:39: Aber das Thema Alter werde gar nicht erst zur Sprache gekommen.
00:03:42: So habe ich selber in den Raum geworfen und damit war ein Feld eröffnet und damit ging es im Grunde so dahin.
00:03:48: Und deswegen habe ich für mich gelernt... Man muss nicht immer alles sagen auch wenn's wahr ist.
00:03:53: manchmal muss man einfach nur ein paar Sachen weglassen.
00:03:56: Das hilft mir heutzutage über noch, wenn ich Ich weiß nicht, wenn ich über's beobachte, wo ich mir denke, ah das ist aber aus durch meine psychologische Brille gesehen echt problematisch.
00:04:08: Aber wenn der andere meine Meinung nicht wissen möchte dazu dann sagen wir sie irgendwann einfach auch nicht und ersparen damit viel Ärger.
00:04:16: was meine ich jetzt vor allem bezogen auf privates Situation immer ein Job als Coach als Psychologe als Psychotherapeut zeige ich natürlich dass was mir auffällt auch wenn es vielleicht unangenehm ist Das, was ich gerade meinte geht eher so in Richtung... Wenn ich zum Beispiel bei meiner Schwiegermutter sitze, die ich sehr, sehr mag.
00:04:33: Aber wenn jemand wieder irgendwas sagt, wo ich mir denke, ja, ja!
00:04:37: Dann sagen wir es einfach nicht und damit ist alles gut und der Abend ist gerettet.
00:04:42: Und ich fühle mich damit auch nicht groß schlecht weil ich einfach weiß manchmal muss man dann Herz nicht auf Verzwungen tragen.
00:04:49: So zweite Zweites Szenario oder zweites Learning war auch wiederum in der Klinik, in der gleichen klinik aber da schon ein paar jährchen später.
00:04:59: Und ich weiß quasi nicht mehr Bambi, sondern ist immer ein bisschen erfahrener und trotzdem noch nicht ganz ausgelernt könnte man sagen.
00:05:07: also die Situation war so Ich war es war Winter ja mussten Therapie machen, glaube ich auch in so Containern.
00:05:16: Weil irgendwas im Haupthaus umgebaut wurde das weiß ich noch und es waren diese Container relativ kühl.
00:05:21: dann hatte ich mich halt erkältet und bin aber trotzdem in die Arbeit.
00:05:26: egal ja und ich hab musste dann damals Bio Feedback machen und den biofeedback macht man oft zur Entspannungsübungen.
00:05:33: Dann hatte ich irgendeine fest gar nicht mehr Irgend eine Atemübung oder irgendein autogenes Training glaube ich angeleitet und musste halt immer so die Nase hochziehen.
00:05:45: Und dann auch manchmal so nichts zu eräuspern, und dann auf mein Taschentuch rausholen und so... Also ich war einfach erkältet!
00:05:52: Das hat man richtig deutlich gemerkt.
00:05:55: Ich dachte aber, ich bin so clever und mache das so gut dass es keiner merkt, ja?
00:05:58: Das war so mein großer Trugschluss oder mein großer Irrtum.
00:06:02: Und irgendwann macht die Klientin die Augen auch und sagt Herr Witz, oh Mann wenn sie krank sind, dann bleiben Sie halt daheim.
00:06:11: war ich total perplex erst mal, habe irgendwas erwidert wie so schlimm ist es ja gar nicht und so.
00:06:20: Und saß dann aber nach einer Stunde noch da und hab mir gedacht verdammt nochmal die hat echt recht warum bin ich eigentlich hier in der Arbeit?
00:06:27: Warum bin ich in der Klinik?
00:06:28: Warum habe ich mich nicht einfach krank gemeldet um kurier mich auch und kuriere mich aus!
00:06:33: So wie ich immer einen Klienten erzählt habe immer gesagt hey sie sind doch krank bleiben sie doch daheim passen sich natürlich auch auf, seien sie selbst fürsorglich und so weiter.
00:06:45: Und bei mir selber?
00:06:46: Bei mir selber habe ich es einfach nicht berücksichtigt!
00:06:50: Und da ist es mir wirklich wie so Schuppen von den Augen gefallen wird der Ah Scheiße Alex du bist ja auch nicht besser als der Rest.
00:06:57: Du solltest auch mal ein bisschen Auf deine Gesundheit achten, auf dich selber achten.
00:07:06: Dritte Situation wiederum in der Klinik.
00:07:11: ihr seht schon In der Klinik gab es viele, viele, vielen Situationen wo ich viel gelernt habe.
00:07:16: Weil ich damals noch jung war und natürlich auch weil dort teilweise ziemlich krasse Personen waren die mich ganz schön ge-challengt haben.
00:07:24: So wie dieser eine Patient den ich nie vergessen werde.
00:07:29: Folgendes Situationen Es kam eine neue Aufnahme.
00:07:32: Ich hab ihn abgeholt Hab schon gesehen Der schaut so ein bisschen anders aus als die restlichen Patienten.
00:07:37: Er hatte eher so So ein punkiges Outfit, lange Haare, Bartz leicht umpflegt.
00:07:48: Also so eine schwere Eisenkette.
00:07:51: Dicke, dicke Schwere-Stiefel also so einen Typ den man ungern im Dunkeln begegnen.
00:07:59: und der hat auch schon so krimi geschaut.
00:08:00: Richtig böse hat er geschaut!
00:08:02: Ich fahr total gut und gehe da hin.
00:08:05: Nichts A, denn ziehe ich hier und denke okay das könnte spannend werden.
00:08:09: Dann sag ich, ja.
00:08:10: Guten Tag, Herr Sohnsohn!
00:08:13: Wir gehen mit dem Innenraum zum Aufnahmegespräch und ich habe schon gemerkt im Kontakt mit dem Boa.
00:08:19: das war eine Spannung in der Luft.
00:08:21: Das war so eine Spannung.
00:08:23: also er war total unter Hochstrom.
00:08:25: Er war richtig angespannt und ich hab schon gemerkt er war sehr gereizt.
00:08:31: wenn ich was gesagt habe was ihm nicht gepasst hat dann ist er selbst schnell sehr aufbrausend geworden.
00:08:37: Es ist natürlich der Fall wo man ihm halt erklärt Schauen Sie mal, das sind die Klinikregeln.
00:08:42: Das dürfen sie nicht.
00:08:44: und auch da ist er wieder hochgegangen wie so ein Hefekschloss.
00:08:47: Und am schlimmsten war es dann am Ende des Gesprächs.
00:08:50: Da ist er so ausbeflittbar!
00:08:51: So unter Strom hat einen Bleistift genommen der vor uns auf dem Tisch lag, hat den Bleistif genommen ihn in zwei gebrochen knackt.
00:08:59: Es hat ganz oft geknackt, hat mich angeschrien, sie sehnt ja überhaupt nichts, Herr Sebel!
00:09:03: Wie konnten sie nur Psychologe werden?
00:09:05: Ist herausgestürmt, aus dem Zimmer zu Tür geknallt... Und ich saß da und habe gezittert.
00:09:14: Ich wusste erst mal für einen kurzen Moment nicht, was soll ich jetzt eigentlich tun?
00:09:18: Wie soll das überhaupt funktionieren mit diesen Patienten?
00:09:23: Was mich wirklich am allermeisten getroffen hat war dieser Satz, sie sind ja überhaupt nicht sensibel!
00:09:29: Natürlich auch die Aggression, die dabei war.
00:09:32: War schwer verdaulich aber meisten weil dieses sie sind ja überhaupt nicht sensibel.
00:09:35: das hat mich echt getroffen weil ich von mir sagen würde Ich bin genau dass ich bin super sensibel.
00:09:42: Aber er hat das einfach platt gemacht.
00:09:45: Ja und das hat sich echt mehrere wochen beschäftigt ich konnte nicht gut schlafen.
00:09:51: ich habe mich selber so ein bisschen infrage gestellt.
00:09:55: Ich hatte Angst vor dem Patienten, tatsächlich habe ich selten.
00:09:57: Habe mich wirklich sehr selten.
00:09:58: aber in diesem Fall hatte ich tatsächlich Angst bis ich irgendwann festgestellt hab hey das stimmt gar nicht.
00:10:05: Wer nur weiter hätte sagt ist es noch lange nicht die Wahrheit.
00:10:08: also ich bin sensibel und das kann ich weiterhin für mir behaupten.
00:10:13: Aber er hat diesen wunden Punkt getroffen.
00:10:14: Er hat scheinbar irgendwie selber selber sehr sensibel Und der hat sehr genau gespürt dass das mein punkt ist und Hat das dann unbewusst wie ein new one gehauen Und das Großart-Murdering in dieser Stelle war, hey Alex glaube nicht immer alles was andere sagen.
00:10:32: Prüfe es, checke erst ob das wirklich stimmt und wenn Anderes über dich sagen musst du es noch lange nicht die Wahrheit sein.
00:10:40: So, Szenare Nummer vier war nicht mehr in der F-Clinic sondern da war ich dann schon aus der Clinic raus.
00:10:47: Ich habe schon Seminare gehalten für größere Unternehmen und sollte ein Seminar machen zu einem Thema, was ich davor noch nie gemacht hatte.
00:10:59: Es ging um Führung, es ging so um die Basics von Führungen.
00:11:03: und da kamen die HR-Frau auf mich zu und meinte hey, hab' mit!
00:11:08: Ich habe gehört sie haben bei der und der Firma das super gut gemacht, ich würde Sie gerne für uns auch engagieren und hätte mir dieses so nächstes Thema vorgestellt.
00:11:17: können wir das machen?
00:11:18: weil sie haben so tolle Bewertungen bekommen und wir würden sich gerne auch engagiert.
00:11:24: Und ich habe mich natürlich voll geschmeicht gefühlt.
00:11:27: Also es ging mir runter wie Öl, dass die sagen hey wir waren total happy mit mir und ja klar kann nicht machen oder so.
00:11:34: Und dann hat sie mir eine Liste gegeben mit Inhalten diese gerne in diesem Seminar mit dabei hätte.
00:11:41: Ich hab mir die angeschaut und ich habe mir gedacht ja gehen ich hin kann ich machen.
00:11:45: Ich habe versucht alle Inhalte die sie aufgeschrieben hatte im Seminar unterzubringen Aber die Zeit war recht knapp.
00:11:53: Es waren nur eineinhalb Tage und ich habe es nicht geschafft, alle innerhalb der Reihen zu kriegen.
00:11:57: Das wurde auch so ein bisschen hektisch, so ein bißchen schnell weil ich wirklich alles mit rein packen wollte.
00:12:01: Ich wollte das gut machen!
00:12:02: Ich wollte natürlich mal im Ruf gerecht werden... Und hab dann schon nach dem ersten halben Tag in der Mittagspause gemerkt, boah irgendwie, ah shit, es läuft nicht so.
00:12:13: Es läuft nicht rund wie es normalerweise läuft.
00:12:15: Ja ist hakt so'n bisschen, es ist so'nn bisschen bemüht.
00:12:18: Ich fühle mich nicht so sicher.
00:12:20: Ah, irgendwie war nicht so dieses gute Flow gefühlt aber sonst immer so das.
00:12:25: Und auch am Ende des ersten Tages habe ich mir gedacht ne irgendwie ah irgendwie es war nicht richtig das was ich wollte.
00:12:30: ich hab auch einigen ihr erfahreneren Teilnehmern angesehen dass die auch nicht so ganz ganz happy waren und dann haben mich für den zweiten Tag mir gedacht hey scheiß drauf ich mach's einfach so wie immer.
00:12:42: Ja, ich frage erstmal in der Früh ab.
00:12:43: Was wollt ihr haben?
00:12:44: Welche Themen sind euch wichtig?
00:12:46: Wir werden nicht alle schaffen die wir jetzt doch hier stehen haben.
00:12:48: Wir konzentrieren uns auf ein paar, die euch wirklich wichtig sind.
00:12:52: Ich hatte außerdem noch eine kleine Spielchen mit eingebaut so als Aufwärmübung und habe die Themen auf den Griffen, hab sie aufgeschrieben und bin wirklich auf die Sachen eingegangen, die die Teilnehmer hören wollten... Und ab da lief's!
00:13:03: Ab da wurde es so'n richtiger sondern es ist so geflutscht.
00:13:08: Die Stimmung wurde besser, wir leichter und der Adder war ein bisschen offener und irgendwie auf einmal der ganz andere Atmosphäre da.
00:13:16: Und ich habe mich dann danach auf den Rückfahrt von diesem Seminar gedacht, Mensch was hast du denn da eigentlich gemacht?
00:13:23: Also warum lief das am Anfang so dieser Rabel?
00:13:26: und danach ist so richtig gut!
00:13:29: Der Schlüssel war natürlich dass ich nicht auf mich Und meine Stärken vertraut habe, sondern habe versucht alle Wünsche zu erfüllen.
00:13:42: Diesen vorgebenden Inhaltsplan zu erfühlen.
00:13:45: Mein Learning war, ich versuche eben nicht immer es allen recht zu machen, sondern höher nur auf dich.
00:13:50: Du weißt in der Regel schon sehr gut wie's geht und was du brauchst und was die anderen brauchen.
00:13:57: Diese Vorgabe, die war für mich einfach nicht hilfreich!
00:14:01: Dann letztes Szenario.
00:14:03: Ich hatte für ein Unternehmen einen interaktiven Vortrag konzipiert und den sollte ich auf einem team tag halten Und ich habe wirklich viel viel energie und zeit um mühe in diesen vortrag eingesteckt und ich hab den vertrag gehalten Und so ganz, ganz mit vielen Spielchen und Übungen.
00:14:25: Und wo die Leute partizipieren konnten und mitmachen konnten... ...und es kam mega an!
00:14:31: Das war richtig, richtig gut.
00:14:32: Ich bin nach Hause gefahren, ich war ganz beseelt weil wenn so Sachen gut laufen das macht mich einfach sehr zufrieden.
00:14:40: Da fühlte ich mich dann dass ich meine Arbeit gemacht habe, dass sich mein Teile zu beigetragen hat, dass dieser Team Tag einfach ein schönes Erlebnis wurde.
00:14:51: Soweit so gut.
00:14:52: Aber dann kam von einer anderen Abteilung die Anfrage, sie haben gehört dieser Vortrag war super und Sie hätten das auch gerne Und ob ich das nochmal halten könnte für die andere Abteilungen?
00:15:02: Dann habe ich mich ja klar war total angetan.
00:15:05: Ich wusste dass es ein mega vortrag Das wird super.
00:15:08: So nahm ich diesen vortragt gehalten.
00:15:11: Lederweise hatte ich damals aber auch so eine Ohrenzündung und ich kam gerade durchaus im urlaub hat in der Ohren Zündung Und hab auf dem einen ordentlich so super gut gehört.
00:15:21: Das hat schon mal so ein bisschen schwieriger gemacht, der Raum war nicht optimal und dann habe ich diesen Vortrag angefangen.
00:15:27: Und dann ging es schon bei der Bima nicht.
00:15:30: Irgendwann nach zehn Minuten ginge er dann doch.
00:15:32: Dann ging's aber weiter und irgendwie bin ich überhaupt nicht in den Vorträgen rein.
00:15:38: Es ging nicht!
00:15:40: Ich bin nicht reingekommen.
00:15:41: Es hat nicht gefunkt.
00:15:44: Die Zuschauer und die Zuhörer haben auch nichts richtig mitgemacht.
00:15:50: Ich war es halt gewohnt vom ersten Event, dass da alle voll begeistert mit dabei sind und das war jetzt beim zweiten Mal nicht so wirklich.
00:15:59: Und dann bin ich raus und das ist mir so ja super!
00:16:01: Was war denn das jetzt?
00:16:02: Warum hat es nicht
00:16:04: funktioniert?!
00:16:07: Und ich habe bei mir gezweifelt... ...und ich hab mir gedacht Scheiße Alex!
00:16:10: Wo war der Fehler?
00:16:11: Was hast du nicht bedacht was hast du falsch gemacht?
00:16:13: Was hasst du nicht so gut gemacht wie du's hättest machen können?
00:16:17: Und ich habe schon ein paar kleine Sachen gefunden.
00:16:19: Also, ich fand nicht so perfekt vorbereitet wie am ersten Mal.
00:16:23: Ich hatte irgendwie diese Ohrgeschichte aber das war es nicht.
00:16:27: und je mehr ich drüber nachgedacht hab irgendwann habe ich herausgefunden ja dass war... Es war das Publikum!
00:16:34: Es waren andere Leute im Vortrag drin gesessen die waren uns möchte ich ihnen gar nicht angreien haben.
00:16:39: Die waren vielleicht nicht so mit dabei.
00:16:41: Vielleicht gab's auch eine besondere Situation In diesem Team gerade, es war so ein Umbruch der ja gerade anstand.
00:16:50: Die Stimmung war generell so ein bisschen komisch in dem Team und... Es hat nicht funktioniert!
00:16:58: Und mein Learning in dieser Stelle war, es liegt nicht immer an dir wenn's schief geht sondern oft liegt das einfach an den Umständen.
00:17:07: Das heißt nicht dass man die Schuld auf die Umstände schieben sollte im Gotteswillen.
00:17:12: Ich finde es wichtig immer erst bei sich selber zu schauen.
00:17:14: Das habe ich auch gemacht.
00:17:15: Also immer erst mal sich selber schauen aber dann Wenn man merkt, okay ich kann da eigentlich nichts vorwerfen.
00:17:20: Dann macht das durchaus Sinn und man zu sagen hey kann es sein dass irgendwas anderes mit dabei war was sich vielleicht gar nicht so wirklich mit beeinflussen kann.
00:17:30: In meinem Fall war's eben einfach ja anders Team andere Situationen andere Dynamik Und dann läuft es halt vielleicht nicht so wie es laufen könnte.
00:17:40: So das waren die fünf Situationen die ich mir teilen wollte Fünf Situation aus denen ich eine ganze Menge gelernt habe.
00:17:49: Also ich ganz oft höre so dieses ja Alex, du bist der Psychologe!
00:17:52: Du kannst das ja und deine stimmt nicht.
00:17:55: auch wir Psychologen sind nicht perfekt.
00:17:57: Auch wir Psychiologen müssen viel viel lernen.
00:17:59: ob wir Psycho-Logen haben manchmal Situationen wo wir volle Pulle ins Kettenäpfchen steigen Und da lernt man Erfahrungsgemäß am meisten.
00:18:07: also ich hab neulich ein auf Instagram ein kleines Video gesehen von Ed Sheeran und er meint Sind gemäß Erfinders furchtbar dass wir immer unsere Erfolge so feiern.
00:18:20: Weil als Erfolgen lernst du nichts, gar nichts!
00:18:25: Wo wir wirklich was lernen ist, denn wir scheitern und stolpern in der Hinfalle.
00:18:31: Wenn wir so wie ich im ersten Gruppensitzung sagen Ich bin übrigens ca.
00:18:35: von zwanzig Jahre alt und zack geht das ganze Ding in eine völlig falsche Richtung dann lernt man das.
00:18:41: Ja wenn Du alles perfekt machst lernest Du nix um.
00:18:43: deswegen feiere ich Misserfolge zumindest teilweise, also ich mache natürlich nichts absichtlich falsch.
00:18:51: Ich bin schon auch jemand der gerne irgendwie Sachen gut macht aber insgeheim weiß ich es ist lerntechnisch am besten wenn man mal was nicht so hinkriegt und deswegen Wenn du mal etwas nicht so gut schaffst heute morgen übermorgen dann denk immer daran hey Du kannst daraus eine Menge lernen.
00:19:11: vielleicht hast du ja auch fünf situationen, vielleicht sogar ein paar mehr, weiss ich nicht auf welche zumindest fünf Situation Du zurückschaust und sagst, hey krass.
00:19:21: Da habe ich viel gelernt aus dieser Phase auf diese Situation auch wenn ich es mir nicht gern erspart hätte.
00:19:27: aber Rückblick muss ich sagen das war wahnsinnig wertvoll.
00:19:30: Wenn du magst sammle doch einfach mal Situation schreib sie auf.
00:19:35: da ist doch so ein kleines Notizbüchern.
00:19:39: überlegt dir was hast du so gelernt?
00:19:41: Welche Situation haben dich geprägt und was hast daraus für Lehren gezogen?
00:19:47: So, das war's von mir heute mal eine etwas längere Folge.
00:19:51: Eine etwas andere Folge, eine etwas persönliche Folge.
00:19:54: Ich hoffe es hat dir trotzdem gefallen!
00:19:56: Ich verabschiede mich jetzt in meinen Sommerurlaub und ich freue mich wenn wir uns wieder hören und zwar am gesten September.
00:20:03: da gehts wieder weiter mit neuen Folgen dann frisch für den Herbst.
00:20:07: Bis dahin macht's gut und sonnige Grüße tschau-tschau.
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